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Hermann Schulze-Delitzsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen

Die Geschichte der Volksbank Thüringen Mitte eG


Wo Ideen wachsen, Menschen zählen und Unternehmen Heimat finden

Als Finanzpartner vor Ort stehen wir seit Generationen an Ihrer Seite - persönlich, digital und lösungsorientiert.

  • Gründungsmitglieder der Erfurter Gewerbebank

    Gründungsmitglieder der Erfurter Gewerbebank

  • Erfurter Bankgebäude 1954

    Erfurter Bankgebäude 1954

  • Gründungsprotokoll Spar- und Vorschuss- Verein zu Suhl 1864

    Gründungsprotokoll Spar- und Vorschuss- Verein zu Suhl 1864 

  • Bankgebäude Gewerbebank Schleusingen 1945

    Bankgebäude Gewerbebank Schleusingen 1945

Die Anfänge einer genossenschaftlichen Idee

Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die ersten Grundlagen für das heutige Institut gelegt. Mit dem „Vorschuss-Verein zu Stadtilm“ im Jahr 1860 und dem „Spar- und Vorschuss-Verein zu Suhl“ im Jahr 1864 entstand die Idee, Menschen und Unternehmen durch gemeinschaftliches Handeln den Zugang zu Finanzdienstleistungen zu ermöglichen. Damit begann eine Entwicklung, die bis heute anhält.

Neue Banken, neue Perspektiven (1922–1930)

Mit der Gründung der „Vereinsbank Suhl“ im Jahr 1922 und der „Erfurter Bank für Haus- und Grundbesitz e.G.m.b.H.“ im Jahr 1930 entstanden weitere eigenständige Institute. Sie spiegelten die wirtschaftliche Dynamik ihrer Zeit wider und erweiterten das genossenschaftliche Bankwesen um neue Schwerpunkte und Zielgruppen.

Gemeinsam stärker durch Zusammenschlüsse (1973)

Im Zuge struktureller Veränderungen wurden mehrere Genossenschaftsbanken zusammengeführt. In Suhl und Schleusingen entstand die „Genossenschaftsbank für Handwerk und Gewerbe der DDR, Suhl“. Parallel dazu schlossen sich die Genossenschaftsbanken in Stadtilm und Gräfenroda zur „Genossenschaftsbank für Handwerk und Gewerbe Erfurt“ zusammen. Damit wurden Kräfte gebündelt und die regionale Präsenz weiter ausgebaut.

Aufbruch in eine neue Zeit (1990)

Mit der Wiedervereinigung begann für die genossenschaftlichen Banken ein neues Kapitel. Die „Volksbank Suhl und Umgebung“ sowie die „Volksbank Erfurt eG“ agierten fortan als eigenständige Genossenschaftsbanken und stellten die Weichen für ihre weitere Entwicklung in der sozialen Marktwirtschaft.

Die Region wächst zusammen (2000)

Ein weiterer wichtiger Schritt folgte im Jahr 2000: Die Volksbank Suhl und Umgebung fusionierte mit der Volksbank Hildburghausen zur „Volksbank Suhl-Hildburghausen“. Gleichzeitig entstand durch den Zusammenschluss der Erfurter Bank eG Raiffeisenbank und der Raiffeisenbank Arnstadt eG die „Erfurter Bank eG – Raiffeisenbank“. Beide Fusionen stärkten die genossenschaftliche Finanzgruppe in ihren Regionen nachhaltig.

Neue Stärke für Südthüringen und Erfurt (2004–2005)

Die Entwicklung setzte sich in den folgenden Jahren konsequent fort. 2004 entstand die „vr bank Südthüringen“, 2005 die „Erfurter Bank eG“. Beide Institute entwickelten ein klares regionales Profil und wurden zu wichtigen Ansprechpartnern für Privatkunden, Unternehmen und Mitglieder.

Ein gemeinsames Kapitel beginnt (2021)

Den vorläufigen Höhepunkt dieser Entwicklung markiert das Jahr 2021. Mit der Fusion der vr bank Südthüringen und der Erfurter Bank eG wurden die Erfahrungen, Kompetenzen und Stärken beider Häuser gebündelt. Aus dieser Verbindung entstand die heutige Volksbank Thüringen Mitte eG – eine regionale Genossenschaftsbank, die ihre Wurzeln bewahrt und gleichzeitig die Zukunft aktiv mitgestaltet.

  • Vereinsbank Hildburghausen um 1930
    Vereinsbank Hildburghausen um 1930
  • Sparwochen in Erfurt 1955
    Sparwochen in Erfurt 1955
  • Schalterhalle der Hauptstelle Erfurt nach Umbau 1985
    Schalterhalle der Hauptstelle Erfurt nach Umbau 1985
  • Eröffnung der Hauptstelle Suhl nach Umbau 1998
    Eröffnung der Hauptstelle Suhl nach Umbau 1998

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